Die Berner Matte

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

ITTEME IBTLE!

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Die Matte lebt - Am 19. August 2017 ist in der Matte ist etwas los. Bei diesen Links finden Sie weitere Informationen:

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Die Matte twittert

@mattequartier und weitere Twitternde aus dem Quartier und so

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Berner Matte Blog

Was geht eigentlich mit der ehemaligen Telefonkabine?

Ende 2013 wurde eine zweijährige Kooperation zwischen dem Matte-Leist und dem Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern (NMBE) abgeschlossen: Das NMBE eröffnete einen Satelliten in der Litfasssäule an der Schifflaube in der Matte. Die hübschen kleinen Ausstellungen, die durch die Glastüre der ehemaligen Telefonkabine erspäht werden konnten, erfreuten Matteleute und Spaziergängerinnen und Spaziergänger gleichermassen.

Seit März 2016 herrscht nun optisch Grabesruhe in der Litfasssäule. Einzig eine Kiste mit Gerümpel fristet ein trostloses Dasein. Ist es Kunst? Oder wurde die Kiste einfach vergessen?

www.matte.ch meint: Schade, was witzig und frech begann liegt nun in tiefem Dornröschenschlaf. Die zahlreichen Touristen, welche die Matte queren, gehen achtlos daran vorbei. Zugegeben – für eine kostenreduzierte Mattenpost ist die Kabine zu klein. Aber da könnte man doch sonst noch etwas Kreatives daraus machen?

Litfasssäule an der Schifflaube

Hochwasserschutz Aare: Stand der Dinge

Gemeinderätin Ursula Wyss und Stadtingenieur Hans-Peter Wyss informierten über den Stand des Hochwasserschutz-Wasserbauplans Aare. An der Zusammenkunft nahmen das Tiefbauamt, die Vereinigten Altstadtleiste und der Matteleist teil. Es wurde über verschiedene, für die Matte wichtige Punkte orientiert.

Die vom Tiefbauamt ausgearbeiteten Projektunterlagen sind Kanton und Bund vorgelegt worden. Die Genehmigung des Wasserbauplans und damit des Projekts durch das kantonale Tiefbauamt erfolgt erst nach der Volksabstimmung in der Stadt Bern.

In der Vorprüfung gab es von Kanton und Bund keine negativen Meldungen zur Mauerhöhe und den mobilen Massnahmen in der Matte. Als nächstes steht die öffentliche Auflage an, dafür braucht es vom Gemeinderat eine Freigabe. Erst für den Baukredit und die Projektzustimmung, dann braucht es neben den positiven Zustimmungen von Gemeinderat und Stadtrat eine Volksabstimmung.

Neugestaltung Aarstrasse 

Das bestehende aareseitigen Trottoir wird auf der ganzen Länge zurückgebaut. Die Sanierung der Ufermauer und die für den Hochwasserschutz erforderlichen Abdichtungsmassnahmen werden vom Schwanenmätteli bis zum Übergang der Aarstrasse in die Schifflaube umgesetzt. Die Aarstrasse wird neu nur noch als einspurige Strasse mit einer Breite vom 3.50 Metern erstellt. Hangseitig wird der Gehsteig entfallen, bzw. im Bereich der Durchgänge zur Fricktreppe und bei den Häusern auf ein Minimum reduziert. Demgegenüber entsteht auf der Aareseite eine ca. 2.5 Meter breite Flanierzone, die einerseits von Bäumen und Bänken gesäumt wird und andererseits in gewissen Abständen auch Kreuzungsbuchten für den entgegenkommenden Verkehr bietet. Gegen die Aare hin ist eine durchgehende Mauer vorgesehen. 

Aarstrasse um die JahrhundertwendeHistorische Aarstrasse - Flanierzone schon damals

Hochwasserschutz bringt Vorteile und Nachteile

Aufgrund der Risikoabschätzungen zum Hochwasserschutz und besonders auch wegen der Personensicherheit oberhalb der Schwelle und im Zufluss zum Tych kann ein verbesserter Aarezugang beim Schwanenmätteli oder auch entlang der Aarstrasse nicht realisiert werden. 

Die durchgehende Mauer entlang der Aarstrasse und beidseitig rund um den Tych weist eine Höhe mit einem Schutzziel für ein 300-jähriges Hochwasser auf. 

Vom Inseli bis zum Ausfluss des Mattebach und bis zur Häuserzeile der Mattenenge konnte eine Lösung gefunden wereden um diese Mauer tiefer zu bauen und so sichern Schutz gegen ein 100-jähriges Hochwasser zu bieten. Mit sogenannten mobilen Massnahmen kann die Mauerkrone erhöht werden, sodass in einem Ereignisfall auch ein grösseres Hochwasser (HQ300) keinen Schaden verursachen wird. Daher wird entlang der Mauer weiterhin ein Interventionsweg projektiert, der jedoch nur für die Wehrdienste zugänglich sein wird.

Das Pumpensystem, welches den Grundwasserspiegel im Bereich der Matte reguliert und Hangwasser in die Aare pumpt, ist weiterhin Teil des Projektes. 

Mehr Informationen

Für weitere Informationen gibt es vom Tiefbauamt eine sehr gute Informationsseite unter:    www.hochwasserschutzbern.ch