Aufbau - News
... diesmal aber auf CD - aktualisiert bis zum 8./9. August 2007
Den
22. August 2005 wird hier in der Matte wohl niemand so schnell
vergessen. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre suchte ein
"Jahrhundert"-Hochwasser unser Quartier heim. Beide Mal wurde
das Leben unten an der Aare auf den Kopf gestellt. Beide Mal, im
2005 und im 1999 berichtete www.matte.ch aktuell mitten aus dem
Geschehen.
Im 1999 erschien ein erstes Hochwasserbuch über die
Internetberichterstattung. Die letzten Lagerexemplare gingen
2005 definitiv im Aarewasser unter. Immerhin blieb der Buchsatz
als PDF erhalten.
Dazu gesellt sich jetzt neu ein 300-Seiten starkes
PDF-Dokument über das Hochwasser 2005. Die Inhalte, gut dreissig
Originaldokumente und über 200 Fotos aus den Internetseiten
wurden neu zusammengestellt und um aktuelle Inhalte zum Thema
Hochwasser zwischen 2005 und 2007 ergänzt. Die neuerlichen
Ereignisse sind ebenfalls mit eingebunden.
Zwei spannende Zeitdokumente sind jetzt auf einer CD vereint, die am 22. August 2007 veröffentlicht wurden, zwei Jahre danach. Ab jetzt erhältlich.
Ein Ausdruck der Hochwasser CD auf Papier
Wer einen Ausdruck aufs Papier der beiden PDFs
haben möchte kann dies bei uns
bestellen und erhält zum Selbstkostenpreis von CHF 60.- (Rund
400 Seiten) ein gebundenes Dokument. Nur kleine Auflage ...
Die ausführlichen Modellversuche für ein System, welches vor der Matte-Schwelle Schwemmholz aus der Aare ziehen sollte (► Dokumentation im Archiv) verliefen nicht zufriedenstellend. Die zweite geprüfte Variante, eine erhöhte Ufer-Mauer im Bereich Aarstrasse bis zu den Schulhäuser ergab gute Resultate und ist erst noch billiger.


An den im Folgenden aufgeführten Daten finden quartierspezifische Informationsveranstaltungen der Direktion für Tiefbau Verkehr und Stadtgrün statt.
► Medienmitteilung
der Stadt Bern zur neuen Variante (PDF)
► Infomaterial zum
Hochwasserschutz / Holzleitsystem (PDF)
Der Alltag, die Normalität hat uns wieder. Bereits zum zweiten Mal jährte sich der Jahrestag vom verheerenden Hochwasser im August 2005. Und wieder sass man bei einer Grillade beisammen. Man sprach über die vergangenen zwei Jahre, über die Ereignisse der letzten Tage - und selbstverständlich sitzen die Mätteler und Mättelerinnen gerne zusammen.


bfb. Der rasante Anstieg der Abflussmenge der Aare auf rund
374 m³/s, hervor-gerufen durch die andauernden Niederschläge in
der Nacht auf Sonntag, machten Sofortmassnahmen der Feuerwehr
notwendig. Die Bewohnenden der hochwassergefährdeten Gebiete
entlang der Aare wurden vorsorglich mittels einer SMS-Meldung
vor allfälligem Eindringen von Grundwasser gewarnt.
Nachdem die Durchflussmenge der Aare bei der Messstation Schönau
die kritische Grenze von 365 m³/s überschritten hatte, wurde
kurz nach Mitternacht ein Grossauf-gebot der Feuerwehr sowie
Teilen des Zivilschutzes und des Quartieramtes ausgelöst.
Gleichzeitig wurden die Bewohnenden der hochwassergefährdeten
Gebiete entlang der Aare mit einer vorsorglichen SMS-Meldung
aufgefordert, ihre Liegenschaften auf mögliches Eindringen von
Grundwasser zu kontrollieren und allenfalls zu räumen.
Trotz dem raschen Einbau des mobilen Objektschutzes in Form von
Balken-, Schlauch- und Sandsacksperren konnte eine
vorübergehende teilweise Überflutung des Uferweges im Bereich
des Altenbergs sowie Teile der Seftau in der Gemeinde Bremgarten
nicht verhindert werden. Meldungen über Schäden an
Liegenschaften liegen zurzeit jedoch nicht vor.
Obwohl aufgrund der Wetterprognose mit einer Entspannung der
kritischen Lage ge-rechnet werden kann, bleibt der mobile
Objektschutz bis auf weiteres eingebaut. Zudem wird der
Aarelauf, insbesondere die Schwelle, auf Schwemmholz
kontrolliert.
Berufsfeuerwehr der Stadt Bern
Urs Gugger, Informationsstelle
Vorsorgliche SMS Meldung eingetroffen um 00.45 22. Juli 2007
Die Wetterpropheten sagen uns ein schönes Wochenende voraus - und selbstverständlich wollen wir ihnen glauben. Die Aare ist nach wie vor hoch - das Wasser grün - und die Aare fliesst - also keinen Grund für trübe Gedanken.

Bild oben Stand 11. Juli 2007 um 13.00, Bild unten Sommer 2001
Stand 4.07.07 abends
Nach wie vor gibt es keine Entwarnung und das Wasser steigt. Glücklicherweise gibt es immer wieder Aufhellungen, so dass es ab und zu trockene Momente gibt. Die Situation ist ungemütlich aber nicht hoffnungslos.
SMS Alarm: Aare hoch
Heute, 4.7.07 kurz nach vier Uhr morgens löste die
Einsatzleitzentrale der Stadtpolizei eine SMS - Alarmierung aus.
Die Leute, die an der Aare wohnen sind aufgerufen, die Keller
auf allfällig eindringendes Grundwasser zu kontrollieren.
Heute morgen um 06.30 war die Schwemmholzsituation am Tych
unbedenklich. Doch löst der hohe Pegelstand ungute Erinnerungen
aus,
Medienmitteilung der Feuerwehr ►
PDF zum herunterladen.
Bilder Stand 4.07.07, 12.45 Berner Matte
Bilder Stand 04.07.07, 07.45 Berner Matte
Projektinformation der Stadt Bern, Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün zum Thema Schwemmholzbekämpfung: Zwischenbilanz und weiteres Vorgehen
Bern, 08.06.2007. Die Schwemmholzbekämpfung im Hochwasserfall ist in
der Stadt Bern seit dem Hochwasser 2005 dank einer Reihe von Massnahmen
deutlich verbessert worden. Ein Extremereignis in der Dimension von 2005
könnte heute mit grosser Wahrscheinlichkeit so bewältigt werden, dass
eine Durchströmung des Mattequartiers verhindert würde. Soll das
verbleibende Restrisiko weiter verringert werden, braucht es Massnahmen,
zu welchen unter den Bedingungen, wie sie an der Aare herrschen, bisher
keine praktischen Erfahrungen bestehen. Mögliche Lösungen werden deshalb
im Auftrag der Stadt Bern an der Versuchsanstalt für Wasserbau,
Hydrologie und Glaziologie (VAW) in Zürich im Modellversuch getestet.
Die Modellversuche werden durch die Mobiliar und die Gebäudeversicherung
des Kantons Bern mitfinanziert. Die Versicherungsgesellschaften
beteiligen sich mit je einem Viertel am Projektbeitrag der Stadt Bern
und leisten damit einen wichtigen Beitrag an eine wirksame Prävention.
Das Hochwasser von 2005 im Modellversuch
Um die Übereinstimmung von Modell und realen Verhältnissen an der Aare zu prüfen, wurde in einer ersten Phase dass Hochwasser von 2005 simuliert. Die Versuche ergaben eine sehr gute Übereinstimmung mit realen Ereignis. Im nächsten Schritt wurde die grundsätzliche Funktionstüchtigkeit einer möglichen Lösung - ein Holzleitsystems im Oberwasserkanal (oberhalb der Matteschwelle), welches das Holz in Richtung der Entnahmestellen im Bereich Aarstrasse / Tych lenken soll - untersucht. Die Versuche haben gezeigt, dass das System von der Idee her im Prinzip funktioniert - allerdings unter idealisierten Voraussetzungen. In der zurzeit laufenden Versuchsreihe wird geklärt, wie sich das System unter realitätsnahen Bedingungen verhält. Die endgültige Auswertung dieser Versuche liegt voraussichtlich im Herbst 2007 vor. Dann kann entschieden werden, ob der Lösungsansatz mit einem Holzleitsystem weiterverfolgt wird. Andernfalls stehen alternative Lösungsmöglichkeiten im Bereich der Matteschwelle zur Verfügung, die ebenfalls mit¬hilfe des bestehenden Modells untersucht werden können.

Berner Fachhochschule Architektur, Holz, Bau/ Matte-Leist Bern
Vernissage 6. Juni 07 16 Uhr Präsentationen 18 Uhr Apèro
Projektarbeiten von Studierenden der Berner Fachhochschule Abteilung
Bachelor Architektur, mit Plänen und Modellen mobile_evacuation_platform.
Erforschung und Entwicklung eines neuen Bautyps als eine leichte, jedoch
statisch robuste, transportable, de- und remontable temporäre
„Notfallinsel“ bei
grossflächigen Überschwemmungen.
Frei begehbare Ausstellung 7. Juni bis 13. Juni 07
Mo - Fr 18.30 - 21.30 und Sa + So 14.00 - 17.00 Uhr
Gemeindestube, Berchtoldhaus, Mattenenge 1, Bern/Matte
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Besucherinnen aus der
Fachwelt
und der Bevölkerung.
Mehr Informationen (PDF) ►
hier klicken
Hochwasserschutz Aare Bern
Bei Gefahr durch Hochwasser entlang der Aare erfolgt die Warnung der
Bevölkerung
grundsätzlich mit den Zivilschutzsirenen. Als alternatives
Alarmierungsmittel zum Sirenenalarm bietet sich das Mobilfunktelefon
(SMS) an.
Das Alarmierungs- und Informationssystem MIKADO, das seit 2005 bei der
Stadtpolizei
Bern erfolgreich im Einsatz steht, erlaubt die Erfassung von
Mobilfunktelefonteilnehmenden
zwecks Alarmierung bzw. Information mittels SMS.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Geologische Abklärungen Dalmazi - Matte - Altenberg
Im Zusammenhang mit dem langfristigen Hochwasserschutz werden in den
Quartieren Dalmazi, Matte und Altenberg ab dem 30. April 2007
Sondierbohrungen zur geologischen Abklärung des Untergrundes
durchgeführt. Die Resultate der Untersuchungen dienen als Grundlage für
die weitere Planung der langfristigen Hochwasserschutzmassnahmen entlang
der Aare. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2007. Insgesamt
werden nacheinander und über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten
verteilt an rund 40 Standorten in den Quartieren Dalmazi, Matte und
Altenberg Arbeiten ausgeführt.
Mehr Informationen zu den Sondierbohrungen
finden Sie in den PDF-Flyern
der Stadt Bern
► hier
klicken
Und hier die Medienmitteilung der Stadt Bern ►
hier
klicken
Weiterführende Informationen zu den übrigen Bauarbeiten
zum
Hochwasserschutz finden Sie in diesen PDF - Dokumenten
der Stadt Bern:
►
Infoschreiben Interventionsplätze für Schwemmholzentnahme
►
Infoplakat Interventionsplätze für Schwemmholz- entnahme
►
Infoschreiben und Plakat zur Kiesentnahme
Nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten konnte
das Kraftwerk Matte im April schrittweise wieder in Betrieb
genommen werden. Mättelerinnen und Mätteler sind herzlich
eingeladen zum Morgen der offenen Tür am
Samstag, 12. Mai
2007 von 09.00 bis 12.00 Uhr
Fachleute erklären die Funktionsweise des Kraftwerkes. Ein
Film zeigt Historisches sowie Impressionen der
Sanierungsarbeiten. Wettbewerb und eine Erfrischung fehlen
natürlich nicht.
mehr zum Kraftwerk: hier klicken
Durchgang erschwert - zahlreiche Parkplätze aufgehoben
Die dreimonatigen Bauarbeiten an den verfestigten Baggerstellplätzen
haben begonnen. Dadurch ist die Durchfahrt an der Schifflaube verengt.
Zudem wurden zahlreiche Parkplätze während der Bauphase aufgehoben.
Gratistipp: am besten den eigenen Parkplatz mitnehmen und den Stau
einkalkulieren - oder das Durchfahrverbot respektieren und die Matte
umfahren. Sie ersparen sich sehr viel Ärger!

Die Bauvorhaben
Entlang des Oberlaufs der Aare und rund um den «Tych» werden die so
genannten Interventionsplätze verstärkt. Die Belastbarkeit der
betreffenden Uferabschnitte, die für eine Schwemmholzentnahme in Frage
kommen, reicht nicht mehr aus für schwere Mobilkräne, wie sie heute
eingesetzt werden.
Gleichzeitig werden unterhalb der Untertorbrücke rund 5000 m3 Kies
aus der Aare entnommen. Die Arbeiten dauern bis Anfang März. Der
Abtransport des Kieses erfolgt mit Lastwagen via Langmauerweg und
Untertorbrücke.
Der Zubringer zum EW Matte führt wieder Wasser. Seit dem Hochwasser im Sommer 2005 war der Tych geschlossen, ab Mitte April 2007 ist ein weiterer Schritt zur Normal-Matte getan - der Fluss wird wieder geduldet im Quartier. Technische Infos: hier klicken.
Nun, es war nicht gerade ein Grossaufmarsch an Hochwasserschutz-Interessiereten, die es am sonnigen Samstag, dem 14.April 2007 auf den Mühlenplatz in die Matte verschlug. Umso aufschlussreicher waren die vorgestellten Produkte, die für einen raschen, unkomplizierten Einsatz bei einem Hochwasser gedacht sind. Sie sollen auf privater Seite die Anstrengungen der Rettungskräfte und der Feuerwehr ergänzen.


Das Matte-Hochwassererxpertenteam, gut gelaunt und interessiert.
Die Firma HOWASU AG aus Oberurnen stellt ihre Weltneuheit im Gebäudeschutz bei Hochwasser vor. Mehr Informationen finden Sie in ► diesem Flyer (PDF);
Mehr Informtionen finden zur Firma www.feute.ch Sie in diesem ► zweiten Flyer (PDF)
Der Tag ist vorbei - und es ist ein gelungener Tag gewesen - Licht und Schatten wechseln sich ab - und am 22.08.06 - war der Tag und auch die Nacht hell beleuchtet.
Bald ist es ein Jahr her, seit das Mattequartier überschwemmt wurde. Das
Quartier wurde aufgebaut - einige sind zurück - andere sind weggezogen.
Der 22. August 2006 ist ein Tag wie jeder andere, könnte man meinen - oder
doch nicht? Der eine oder die andere wird sich an den 22. August 2005
erinnern, der doch einiges verändert hat. Und genau diese Veränderung
möchten Restaurants, Verkaufsgeschäfte, Gewerbebetriebe der Bevölkerung
zeigen. Die Türen stehen von 14.00 - 18.00 offen - und wer Lust hat kann
sich am Abend im Wöschhüsi ab 18.00 bei einem Grillplausch treffen -
oder in einem der umliegenden Restaurant verpflegen - Rest. Santorini,
Rest. Mülirad, Rest. Zähringer, Cinematte, Rest. Fischerstübli - Apéro
in der Broncos Loge
Und alle Geschäfte, Bewohnerinnen und Bewohner in der Matte sind aufgerufen an dieser Aktion
mitzumachen ... Es ist kein "Muss" ...
Und wer Lust hat kann um 21.00 am "Mattebachlüüchte" ein "Lüüchtschiffli"
auf den Mattebach legen - diese Aktion wurde von Yvonne Siebenmann,
Cambio Wechselrahmen gesponsert. Die Lichtkerzen können ab 16. August
auch bei Yvonne Siebenmann abgeholt werden - und am 22.8. ab 20.00 am
Mattebach beim Wöschhüsi.

Die Veränderungen sind sichtbar bei:
Mehr Infos finden Sie im Flugblatt ► hier klicken (PDF)
In der heutigen (21.8.06)
Ausgabe der Zeitung Bund steht ein Artikel über Fritz Gilgen und Lisa
Aeberhardt. Darin wird die Verteilpolitik der Matte Leists stark
angegriffen.
Um Klarheit zu schaffen ist
es mir ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass die Spendengelder nicht vom
Matte Leist verteilt werden, sondern eine unabhängige und ausgeglichene
Kommission zusammengestellt wurde, in der die Bevölkerung (Frau & Mann),
das Gewerbe, Sozialdienst Bern, die Nydeggkirche, das Rote Kreuz und der
Matte Leist vertreten sind. Der Matte Leist hat sich nur für die
Sammlung der Spenden engagiert und das Prinzip der Verteilung
aufgestellt: Soforthilfe, Wiederherstellung und Prävention. Hier ist
der ganze Bericht von Sven Gubler, Matte-Leistpräsident ►
hier klicken (PDF).
Seit Tagen scheint wieder mal die Sonne und die Hochwassersituation
bleibt stabil. Am Freitag 2.6. informierte Gemeinderätin Regula Ritz an
einer Medieninformation ein weiteres Mal über die langfristigen
Massnahmen, betreffend Hochwasserschutz. Man nimmt die ganze
Hochwassersituation offensichtlich sehr ernst. Experten, Gemeinde,
Kanton und Behören sind tatsächlich aktiv am Lösungen ausarbeiten -
kurzfristig - mittelfristig - langfristig!
www.matte.ch meint: Wir haben den
Eindruck, dass tatsächlich nicht nur über Hochwasserschutzmassnahmen
geredet wird, sondern dass es für einmal in die richtige Richtung geht.
Auch wenn die langfristige Planung bis ins 2012 dauert, ist es immer
noch eine kurze Zeit. Stellen Sie sich vor, wenn 1999 die
Mattebevölkerung ernst genommen worden wären, wie es 2006 bereits
aussehen würde. Der Stollen oder eine andere Variante vielleicht schon
fertig? Ja eben - wenn das Wörtchen wenn nicht wäre - und hätten wir
doch ... und wären wir doch ... Es ist wie es ist und so wird es dann
2012 sicher nur noch die kleinen Stiefel im Keller brauchen - die gossen
Stiefel werden der Vergangenheit angehören. Wasser ist lebendig und
Wasser ist Emotion!
Und so könnte es 2012 aussehen:
Hier noch zusätzliche Informationen von der heutigen Medienkonferenz
► Als
PDF zum herunterladen - Die Erörterungen
►Als PDF
zum herunterladen - Der Stollen
►
Als PDF zum herunterladen - Präsentation Hochwasserschutz 2.6.06
Im Moment ist die Hochwasserlage stabil ... Nach wie vor ist es kalt und
bewölkt ... wann wird es endlich Sommer?
Ab heute werden in der Matte (im ganzen Quartier) wieder Parkbussen
verteilt ...
Die Hochwassersituation hat sich beruhigt - allerdings braucht es immer noch "diggi Söggä und ä diggi Jaggä" ... es isch immer nuch u chalt ...

Der heutige Tag war wechselhaft - Wolken, Sonne, Gewitter, Regen, Kälte ... was noch gefehlt hat war der Schnee - und es ist kalt ... grrrr .... dabei soll doch in etwa drei Wochen der Sommer beginnen ... Wann wird es endlich Sommer?

Nachdem es am Montag heftig regnete, wurde das Alarmsystem via SMS erstmals
eingesetzt. Es dauerte nicht lange und schon waren Feuerwehr an der
Arbeit, um an den kritischen Stellen Sandsäcke zu verteilen. Im Moment
scheint es mir, dass die Aare zwar steigt, aber noch nicht im
gefährlichen Bereich ist. Dadurch, dass die Schleusen in Thun voll offen
sind, führt die Aare mehr Wasser. So hoffen nun alle, dass die
Wetterprognosen nicht stimmen und nicht mehr so viel Regen vom Himmel
fällt. Wir werden hier in den nächsten Tagen immer wieder informieren
wie die Situation ist. Die Mättelerinnen und Mätteler trifft man wieder
vermehrt auf der Strasse ...
Dienstagmorgen - es ist kalt (wie fast im Winter) und ungemütlich. Es
regnet wieder, die Lage scheint sich trotzdem zu stabilisieren. So ist das
Wasser im Moment noch in seinen gewohnten Bahnen wir hoffen alle, dass
dies so bleiben wird ... Es ist verrückt, wie sensibilisiert wir hier
unten auf das Wasser sind ...

Heute morgen wurde die Notentlastung der Schwelle getestet. Gemeindebehörden, EWB und MättelerInnen sahen gespannt zu. Ziemlich genau 09.20 die Schwelle "herausgezogen" wurde ... es gab keine Probleme - es funktionierte alles bestens.
Übrigens trotz dem vielen Wasser (Regulierung des Thunersees) sind die Füsse trocken ... obwohl ich beim einen oder andern bereits wieder Stiefel gesehen habe, ist die Lage im Moment entspannt.

Die Sitzungsunterlagen ► hier klicken!
Am 27. April informierte die Direktion für Sicherheit Umwelt und
Energie über Verbesserungsmassnahmen im Nachgang Hochwasser 2005.
Ab 15. Mai können Bewohner und Gewerbetreibende in den
hochwassergefährdeten Gebieten bei Hochwassergefahr sich per SMS
informieren lassen. Aus der Matte sind lediglich 258 Anmeldungen
eingegangen - viel zu wenig - wenn man bedenkt, dass jeder zweite
Mätteler ein Handy hat. Es ist nach wie vor möglich sich bei der
Feuerwehr anzumelden. Die Warnsystem soll verbessert werden.
Damit die von der Feuerwehr geplanten Schutzdeiche rasch erstellt
werden können, liegen in sieben zentralen Lagern, aufgeteilt auf die
gefährdenden Gebiete, 10000 gefüllte Sandsäcke bereit. Eine kleine
Episode: Bleiben die Sandsäcke hier an der Aare liegen? Hätte gerne
besseren Ausblick auf die Aare", meinte ein Anwohner. Dieser muss
ziemlich neu hier in der Matte sein. Darauf meinte ein langjähriger
Bewohner: Hier wo jetzt die Sandsäcke liegen war vor dem Hochwasser ein
Atelier ... ach so ... dann bleiben die Sandsäcke wohl bis zum nächsten
Hochwasser hier liegen ... drehte sich um und verschwand in seiner
Wohnung.
Schlauchsäcke sind mit Flusswasser gefüllt und passen sich flexibel
dem Gelände an und sind innerhalb kurzer Zeit aufgebaut. Der Gemeinderat
hat einen Antrag zur Beschaffung von 1.7 km Schlauchsäcke bereits
zugestimmt.
Massnahmen in der Matte - auch von Privaten ... Verbauungen - und
Sandsäcke an der Aare
DIENSTAG, 25. APRIL 2006, 19.50 UHR, (im Anschluss an die
Mitgliederversammlung)
im Vortragssaal der Stadt- und Universitätsbibliothek, Münstergasse 63,
Bern
Nachhaltiger Hochwasserschutz Thun-Bern
Adrian Fahrni, Wasserbauingenieur, Oberingenieurkreis II, Bern
Herr Fahrni stellt das Gesamtkonzept des Tiefbauamtes für einen
nachhaltigen Hochwasserschutz im Aaretal vor. Mit insgesamt 24
Massnahmen will der Kanton Bern die Bevölkerung vor Hochwasser schützen,
aber auch die Trinkwasserversorgung sichern und die Natur- und
Erholungsräume aufwerten. Das Projekt hat bereits viele kontroverse
Stellungnahmen und Diskussionen ausgelöst.
Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos, Gäste sind willkommen.
Naturforschende Gesellschaft in Bern, Falkenplatz 14, 3001 Bern
www.ngbe.ch
Mitte April 2006

Kurz nach Mittag wurde der Polizei gemeldet, dass die Stützmauer oberhalb des Spielplatzes an der Gerberngasse teilweise eingestürzt sei und der Hang weiter zu rutschen drohe. Die Berufsfeuerwehr Bern und eine Geologin begutachteten daraufhin das terrassierte Gelände. Die Geologin ordnete Massnahmen wie das Fassen und Ableiten des Regenwassers oberhalb der Gefahrenzone und ein Abdecken des betroffenen Hangs an. Weiterreichende Massnahmen hielt sie aber im Moment nicht für nötig.
Trotz den an haltenden Regenfällen und dem Schneefall ist es hier in der Matte normal ... heute wurden die neuen Schwellen bereit gestellt, die dann am Dienstag bei einigermassen vernünftigem Wasserstand montiert werden können. Im Moment sieht es allerdings nicht danach aus (Montag, 10.4.06 - 21.00)
Es ist eigentlich wie Parkieren in der Berner Innenstadt: Die Berner
wissen, dass man fast nirgends mehr hinstehen darf. Ein dichter Wald von
Verbotstafeln und Hinweisschildern weisen uns den Weg. Die ahnungslos
heranfliessenden Bäume und Äste in der Aare sollte man vielleicht auch
besser informieren. So wie jetzt geht das nicht!
Um die Situation der ankommenden Bäume zu verbessern, schlage ich
Folgendes vor:
Nil Volentibus Arduum: Für derjenigen der wirklich will, ist nichts unmöglich.
Wasserbau Ingenieur aus Rotterdam, lebt seit drei Jahren und 2 Hochwassern in der Matte Tel. 078 604 30 63 - Erstaunt sich immer mehr.
Die Stadt Bern informiert am 7.4.2006:
Der Gemeinderat legt dem Stadtrat einen Katalog für kurzfristige
Hochwasserschutz-Massnahmen vor. Geplant sind Interventionsplätze zur
Holzentnahme am Tych, Sandsäcke und mobile Sperren, Instandstellungen an
den Uferverbauungen und die Projektierung eines Holzrückhaltesystem
oberhalb der Dalmazibrücke sowie einer Schwemmholz-Leiteinrichtung am
Tych. Der Gemeinderat beantragt dem Parlament dafür einen Kredit von
4,65 Millionen Franken.
Für den gesamten Text ►
hier klicken (PDF)
Viele Mättelerinnen und Mätteler stehen besorgt am Tych, schütteln den Kopf und die Angst kriecht wohl beim einen oder der andern den Nacken hinauf .
Pressekonferenz vom 2.3.06 im Wöschhüsi

Bildlegende: von links nach rechts: Sven Gubler Matteleistpräsident, Jörg Leuenberger Vorsitz Arbeitsgruppe Hilfeleistung Matte, Reto Hartmann Präsident Rotary Club Christoffel Bern, Erwin Bischof Rotary Partnerschaft mit Dresden, Heinz Hänni Gemeindienst Rotarier
Arbeitsgruppe Hilfeleistungen Matte
Spendengelder Aktueller Stand per Ende Februar CHF 275000.-
Aufteilung
| Sammlung | Betrag |
|---|---|
| Sammlung Matteleist am Mattefescht im Stade de Suisse | 21 000 |
| Privatpersonen inkl. Aktivitäten von Privatpersonen Aktivitäten auch von Schulen und Kinder brachte Geld in die Kasse | 87 000 |
| Firmen – darunter Coop, YB, SCB mit Aktion | 44 000 |
| Vereine, Kirchen, Schulen | 21 500 |
| Öffentliche Institutionen (Gemeinde) | 101 500 |
Bis zum heutigen Tag sind ungefähr 170 000.-
ausbezahlt. Die Arbeitsgruppe behandelte 44 Fälle. Wie Jörg Leuenberger berichtete,
war jeder einzelne der 44 Fälle speziell: „So wie es eben in der Matte so viele
verschiedene Menschen und Fälle gibt so war auch jedes Gesuch
individuell“,
betonte er. Die Gelder wurden natürlich nicht "einfach so willkürlich“ ausbezahlt. Zuerst wurden Gründe wie
beispielsweise ungenügende
Versicherungsleistungen abgeklärt. Die Mobiliar kam durchs Band sehr positiv weg, weil sie
vor Ort aktiv waren und oft unbürokratisch halfen. Bei andern
Versicherungen konnte - und kann man nicht unbedingt von Soforthilfe sprechen
…
Leuenberger betonte, dass die Zusammenarbeit in der Kommission sehr
gewissenhaft und gut funktionierte. Man hatte kaum
Meinungsverschiedenheiten und Entscheidungen wurden stets einstimmig
gefällt.
Allfällige, nicht direkt verwendete Beträge stehen für
Präventionsmassnahmen zur Verfügung. Wie und für was die Gelder gebraucht
werden, darüber wird selbstverständlich wieder informiert werden.
Am 2.März 2006 übergab Reto Hartmann, Präsident Rotarier beim Club Christoffel einen Check im Wert von 24 000.- an Jörg Leuenberger. Diesen Betrag sammelte der Rotarier Club Christoffel Bern und dessen Partnerstadt Dresden. (Dieser Betrag ist noch nicht in der obengenannten Summe) Dresden hatte vor vier Jahren grossen Schaden durch Hochwasser erlitten. „Übrigens die Rotarier von Christoffel Bern sind ein gemischter Club, 50% Frauen und 50% Männer“, meinte Reto Hartmann augenzwinkernd.

Vor dem Zähringer sind erneut schwere Baumaschinen im Einsatz. Zum Ausbaggern des Tychs wird ein Bagger in das Flussbett gehievt - und am Feierabend wieder herausgeholt.

Im unteren Bereich der Schwelle werden vier handbetriebene Schleusen
in eine Notentlastungsöffnung von rund 16 Metern Breite umgebaut. So
können diese bei einer drohenden Hochwasserkatastrophe auf Befehl der
Feuerwehr schnell entfernt werden. Damit wird die Durchlässigkeit für
Schwemmholz deutlich erhöht.
Die Dauer der Bauzeit hängt vom Wetter ab - voraussichtlich sollten
die Arbeiten bis Ende April dauern ... Bilder demnächst hier zu sehen.
Seit Montag, dem 16.1.2006 geht es los: nach dem Hochwasser vom August 2005
werden 30 000 Kubikmeter Kies beim Schwellenmätteli und im Tych ausgebaggert.

Die Schwelle bleibt erhalten, wird aber technisch verbessert. Das EW
Matte wird wieder in Betrieb genommen, die Sanierung soll bis Mitte 2006
abgeschlossen sein.
Schön wäre, wenn bei dieser Gelegenheit der eine oder andere im
Quartier oder bei den Behörden einen mutigen Besen in die Hand nehmen
würde und mit den wilden Deponien abfahren würde. I myst for you -
Abfallsorgentelefon der Stadt Bern 079 669 4000.


Samstag, 21. Januar 2006 17.30 - 21.00 Uhr
Der Lions Club Bern Esprit freut sich, die "BIG-BAND des LISE-MEITNER-GYMNASIUMS KÖNIGSBACH" unter der Leitung von Peter Leuchtner in Bern begrüssen zu dürfen. Die Schülerband gewann im Herbst 2005 den 3. Musikwettbewerb des Lions Clubs Remchingen Pfinztal.
Die Big-Band und ihre Dixieformation entführen Sie
in die Welt des Jazz mit Stücken wie "Pennsylvania 6-5000", "In
the Mood", "Bill Bailey" und vielen anderen.
Eintritt: CHF. 98.00 (Konzert, Apero und Buffet)
Der Reinerlös des Jahreskonzerts 2006 kommt dem Projekt "Hochwasser
Berner Matte" zugute. In Zusammenarbeit mit dem Matteleist werden die
Gelder gezielt vergeben.
Samstag, 21. Januar 2006, 10.00 - 15.30 Uhr
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im neu renovierten Wöschhüsi an der Gerberngasse 29 im Berner Mattequartier.
Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) übernimmt die Sanierung der Laubenböden in der gesamten Schifflaube nicht.
Begründung: die Schäden seien durch zu hohes Grundwasser und
nicht durch Hochwasser entstanden...
www.matte.ch meint: da kommt uns ja fast das Augenwasser - da
hatten wir das Jahrhundertgrundwasser und ahnten nichts davon!
Wir hatten uns so am neuen Terrassenboden
gefreut. Um so grösser die Enttäuschung, als er nach der
Evakuationsübung unter den schweren Stiefeln von Soldaten und
Medientross arg zerzaust und verschmutzt wurde.
Auch hier
schreckt die Gebäudeversicherung vor einer Kostenbeteiligung
zurück. Allerdings: "Wenn ein Helikopter auf der Terrasse hätte
landen müssen, wäre der Schaden gedeckt gewesen", versicherte
ein Experte der GVB.
In der aktuellen Umbau und Renovationsphase in der Matte entstehen leider immer wieder wilde Abfalldeponien.
Die Stadt
Bern bemüht sich, dem entgegenzuwirken, ist aber auf die
Mithilfe der QuartierbewohnerInnen angewiesen.
Bitte stellen Sie die Abfallsäcke nicht zu früh und
korrekt verpackt beziehungsweise Altpapier gebündelt an den
Strassenrand.
Wenn Sie wilde Deponien oder herrenlosen Abfall
entdecken, rufen Sie bitte die Hotline an 079 669 4000.
Diese kümmert sich umgehend darum - es klappt!
Infoforum zum Hochwasserschutz / 12. Dezember 2005 in der Dampfzentrale
Die Dampfzentrale war besetzt bis auf den letzten Platz:
Interessierte, Betroffene, Gewerbler aus allen
Hochwassergebieten der Stadt Bern warteten gespannt auf die
Ausführungen der Spezialisten, Leiste und Politiker. Sehr
sachlich wurden die unterschiedlichen Erkenntnisse aus zwei
grossen und einem kleinen Hochwasser innerhalb von sechs Jahren
auf den Tisch gelegt.
Diese Sachlichkeit wurde auch in den zweiten Teil, die
Frage- und Diskussionsstunde, hinüber gerettet. Trotz des
emotionsgeladenen Themas und tragischen Einzel-Schicksalen wurde
der Anlass nicht zum Dampfablassen missbraucht. Das lag bestimmt
auch an der kompetenten Moderation durch Sven Gubler,
Matte-Leistpräsident. Einzig als die Verwirklichungsphase der
langfristigen Massnahmen erwähnt wurde, kam trotzige Heiterkeit
auf - 2014 liegt einfach ausserhalb des Zeithorizonts der
Hochwasserbetroffenen!
Doch es wurde nicht nur in die ferne Zukunft geschaut. Barbara Hayoz führte aus, dass die Stadt selber zum Experten in Sachen Hochwasser werden wolle um nicht von Dritten abhängig zu sein. Franz Bachmann durchleuchtete aus Sicht der Feuerwehr kritisch das Alarmierungskonzept, welches deutlich verbesssert werden müsse. Adrian Brügger vom Matte-Leist erklärte die kurz- und mittelfristigen Massnahmen, wie Bereitstellung eines Baggers mit langem Greifarm, den Bau von soliden Standplätzen dafür und vor allem Schutz vor Treibholz und dessen rasche Auswasserung. Eine Reihe von baulichen Massnahmen wie zum Beispiel verbesserte Notabflüsse oder Mauerbauten runden den Schutz der Aarquartiere ab.
Dabei ist man sich einig, dass Schutz nur bis zu einer bestimmen Grenze
möglich ist, die Natur geht ihren eigenen Weg und richtet sich nicht
nach den Wünschen der Menschen. Hier bekräftigten die Vertreter der
Mobiliar Versicherungen und der Gebäudeversicherung, ihren Teil an den
Wiedergutmachung der Schäden aber auch der Prävention zu übernehmen.
Eine wichtige Veranstaltung, eine notwendige Veranstaltung fand ihren
Ausklang bei einem Apero bei dem sich die hohen Herren und Damen
ungezwungen unter's Volk mischten.

Die Einladung als PDF-Dokument zum Ausdrucken ► hier klicken!
Arbeitsgruppe für Hilfeleistungen - Die Mitglieder
der „Arbeitsgruppe für Hilfeleistungen“, alles Bewohner
der Matte, haben an ihrer Sitzung vom 20. September 2005
nach Kontakten mit dem Delegierten für Katastrophenhilfe
vom Schweizerischen Roten Kreuz, Victor Ruch, folgendes
Vorgehen beschlossen:
hier PDF zum herunterladen
Der Matteleist teilt mit, dass es immer noch möglich ist einen
Unterstützungsantrag zu stellen. Die Formulare liegen nach wie vor
auf. Auch wenn aus der Sicht der Antragsteller die Erfolgschance sehr
klein scheinen, gehts wohl auch darum nicht aus falschem Stolz
oder Scham nicht um Unterstützung zu bitten.
Aus dem Gemeinderat
Der Gemeinderat hat beschlossen, im Schwellenmätteli rund 30'000 Kubikmeter Kies auszubaggern. Er beantragt dem Stadtrat einen dafür notwendigen Kredit von 450'000 Franken. Mit der Kiesentnahme soll im Schwellenmätteli möglichst rasch Platz für neue hochwasserbedingte Geschiebeablagerungen geschaffen werden.
Bautechnisch werden die neuen Kiesausbaggerungen im Schwellenmätteli und in der Felsenau gleich ablaufen wie in den letzten Jahren. Der Abbau erfolgt zwischen Januar und Februar 2006 im stehenden Wasser, so dass die Trübung der Aare auf ein Minimum beschränkt bleibt. Für die Kiesentnahme ist eine Wesserbaubewilligung des Kantons notwendig. In den letzten fünf Jahren wurden im Schwellenmätteli insgesamt rund 85'000 Kubikmeter Kies abgetragen.

Die Vorlage wird im Stadtrat voraussichtlich am 24. November 2005 behandelt. Der Gemeinderat wird die Medien und die Öffentlichkeit Mitte Dezember 2005 an einer Medienkonferenz detailliert über alle geplanten Massnahmen zum Hochwasserschutz Aare-Bern informieren.
Vom 4.11. - 6.11., noch vor den grossen Renovationen, fand in den
leeren Räumen im Berner Mattequartier eine Kunstausstellung mit vielen
Künstler statt: wie z.B.:
Fritz Kobi,
Sandro Zimmermann,
Bernhard Hodler,
Rolf Schenk,
Franticek Klossner,
Heinz Inderbitzi,
Sabine Hofkunst,
Timmermahn
und
viele weitere mehr ...
Zahreiche Besucher nutzen die Gelegenheit zu diesem ungewöhnlichen
Matte-Bummel und warfeneinen Blick in die 19 zu Galerien
umfunktionierten Baustellen.
Eigentlich herrscht ein Durchfahrtsverbot - aber - das scheint nicht mehr zu gelten! Es herrscht schon genug Chaos hier in der Matte. Solidarität ist es übrigens auch, wenn man Rücksicht auf die Quartierbewohner nimmt. Es ist nämlich gar nicht lustig, wenn man als Fussgänger wie Freiwild durch die Matte hasten muss ...
Oder "die Matte-Autorennbahn ist wieder
eröffnet!"
Das einzig Positive an der
Hochwasser-Katastrophe war, dass wir Mätteler für eine kurze
Zeit unter uns waren! Keine Automobilisten, welche
verbotenerweise durch das Quartier rasen, als sei der
leibhaftige Teufel hinter ihnen her! (Zone 30!) Keine
alkoholisierten, enthemmten Jugendliche, die uns die Nacht
zum Tag machen! Der fast paradiesische Frieden ist vorbei!
Dabei staunen wir, wie die behördlichen
"Streicheleinheiten" verteilt werden. Die "Altstadt" kommt
nun in den Genuss einer Flanierzone (mit Tempo 20) - aber
die Matte gehört nicht zur "Altstadt"! Im Kirchenfeld (Seminarstrasse)
entsteht plötzlich eine Einbahnstrasse, zusätzlich
verkehrshemmend mit "liegenden Polizisten" und
Parkplatzverengungen! So wird man den Eindruck nicht los,
dass hier eine Zwei-Klassen-Politik betrieben wird: hier die
reichen "Kirchenfelder", da die armen Mätteler! (Eine
Radaranlage würde uns schon viel bringen - aber die müssten
wir wahrscheinlich selber bezahlen!)
Wir staunen übrigens auch, dass wegen
ungehinderter Durchfahrt der Sanität und Feuerwehr für das
Matte-Quartier keine weiteren Massnahmen getroffen
werden können! Wie lösen diese ihr Problem bei
Durchfahrtssperre wegen Hochwasser?
Die Feuerwehr möchte in der Matte mehrere abgeschlossene (Witterungs-
und Vandalenschutz) Sandsackdepots erstellen. Die Depots werden durch
die Feuerwehr verwaltet und bei Hochwassergefahr für die
Mattebevölkerung geöffnet. Bei einem "allfälligen" neuen Hochwasser
wären somit bereits in den ersten Stunden genügend Sandsäcke vor Ort
verfügbar.
Für die Umsetzung dieser Präventionsmassnahme sucht die Feuerwehr in der
Matte geeignete Räumlichkeiten für die Sandsackdepots.
Verfügbare Räumlichkeiten bitte melden an den Matte-Leist.
mehr Infos als PDF ► zum
herunterladen
endete am Samstag, 5. November 2005 um 18.00 Uhr
Letzte Wasch- und/oder Trockenmöglichkeit um 16.00 Uhr
Wir bitten alle MaschinenbenutzerInnen, bis zu diesem Zeitpunkt alle
Wäsche und das Waschpulver aus dem Wöschhüsi nach Hause zu nehmen.
Liegen gebliebene Wäsche wird entsorgt!
Vorstand Matte-Wöschhüsi - die Waschmaschinen können zu günstigen
Konditionen erworben werden ►
hier auf
PDF klicken
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner vom Matte-Quartier - Das Wöschhüsi
wird wieder in seiner Ursprünglichkeit genutzt ... Ab sofort stehen
Ihnen während 7 Tagen in der Woche von
08.00 – 22.00 Uhr im Wöschhüsi an der Gerberngasse 29
3 Waschmaschinen und 3 Tumbler gratis zur Verfügung.
Das Waschpulver muss selber mitgebracht werden.
Vorstand Verein Matte-Wöschhüsi - Die Maschinen sind von der Firma
Schulthess zur Verfügung gestellt worden.
Bis Ende Oktober kann noch im Wöschhüsi gewaschen werden. Bis zu
diesem Zeitpunkt dürften die meisten wieder normal waschen können. Ab
Dezember 2005 sollte das Wöschhüsi wieder für die Öffentlichkeit zur
Verfügung stehen.
Unser Provisorium ab 3.10. für ca 6 Monate bis zum
Wiedereinzug an die Schifflaube 16: Chutzenstrasse 24 3007 Bern.
Rollstuhlgängig, Parkplätze. Ende dieser Woche sollte auch unser
Telefon normal funktionieren und Termine vereinbart werden können.
Und hier die genauen Angaben
als ► PDF
zum herunterladen
ist im Container vor dem Lädeli geöffnet - Berücksichtigt die guten Ideen der innovativen Mätteler - Übrigens geniessen Sie Joghurt und Quark aus dem Mattelädeli ... Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08.00 - 19.00, Samstag 08.00 - 16.00
Ab Dienstag 6. September 2005 können Postfachbesitzer ihre Post vor
der Mattepost aus provisorischen Postfächern abholen.
Fachpakete und grossformatige Sendungen händigen wir unseren
Postfachkunden ebenfalls per 6. September 2005, in der Poststelle Matte
aus (während folgenden Öffnungszeiten)
Montag bis Freitag 08.00 - 09.30
Samstag 08.00 - 9.30
Briefmarken, Einzahlungen und andere Postgeschäfte müssen nach wie
vor an andern Postämter getätigt werden.
Hier kann der Pegelstand abgefragt werden:
www.wea.bve.be.ch/messwerte/index_d.html
Die Seite rund um Gemeinden in der Schweiz - hat über das Hochwasser einige Links zusammen gestellt unter www.gemeindenblick.ch