Frisch notiert 1999
Wir machen die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass die vorhandenen Kiesbänke
im Tosbecken beim Schwellenmätteli nicht gefahrlos begangen werden können. Auch
bei niedrigem Aare-Wasserstand kann es vorkommen, dass sich die automatisch
regulierenden Schleusen plötzlich öffnen, und die Kiesbänke dadurch ganz oder
teilweise überflutet werden. Dies bedeutet für dort anwesende Kinder und
Erwachsene Lebensgefahr. Wir bitten daher die. Bevölkerung, die aufgestellten
Warntafeln zu respektieren und die frei liegenden Kiesbänke im eigenen Interesse
zu meiden.
Elektrizitätswerk der Stadt Bern (8.12.99 / Anzeiger)
Die grossen Kiesablagerungen im Oberwasserkanal werden in der Woche vom
13.12.1999 bis 17.12.1999 mit grossen Baumaschinen entfernt. Bei diesen
Arbeiten wird der Durchgangsverkehr an der Schifflaube am Montag,
13.12.1999 vormittags und Donnerstag, 16.12.1999 nachmittags
für je rund zwei Stunden unterbrochen.
Elektrizitätswerk der Stadt Bern (9.12.99 / Flugblatt
10.12.1999: René Stirnemann tritt aus dem Vorstand des Matte Leistes aus. Ein
grosser Mätteler und eine Galionsfigur des aufmüpfigen Quartiers an den
Aareufern gibt seine Ämter dem Matte-Leist zurück. Stirnemann kommentiert:
"Mir kommt es vor, als würde gehandelt, als gäbe es den Leist erst seit gestern!
Darum braucht's mich auch gar nicht - ich bin ja von Vor-Gestern!"
Damit vollzieht sich endgültig der Wechsel zur jungen Generation in der
Leistführung mit dem Führungskombi Stefanie Preiswerk und Paul von Kaenel.
Liebe Mättelerinnen & Mätteler,
Acht Jahre lang haben wir uns bemüht, zur Lebens- und Unterhaltungsqualität in
der Matte unseren Beitrag zu leisten, weil wir uns diesem Quartier sehr zugetan
fühlen. Die TABERNA Gastro-Kultur AG wurde von den Contexta-Werbern, von der
Hess AG und von Thomas Allemann 1991 gegründet - und seither vom Letztgenannten
geführt. Unsere Wirte (Maja Hügin auf dem Fischerstübli; Willy Wild, Margrit
Hess, Monika und Hans-Ueli König auf dem Zähringer) haben sich hier unten an der
Aare sehr wohl gefühlt. Sie und wir möchten Ihnen allen für das Vertrauen, die
Freundschaft und die Unterstützung nochmals ganz herzlich danken. Wir werden
unsere Matte-Epoche immer in bester Erinnerung behalten.
Sie werden sich fragen, warum wir denn unsere beiden Matte-Restaurants an neue
Wirte übergeben, nicht wahr? Nun, es war von Anfang an die Philosophie der
TABERNA, traditionsreiche Berner Beizen wieder in Schwung zu bringen, um sie
dann den entsprechenden Wirten in Selbständigkeit zu überlassen. Wir waren nie
ein Team, das zur alles beherrschenden Restaurant-Kette werden wollte. Für die
Werber unter uns war es faszinierend, altehrwürdigen Beizen zu einem neuen Leben
zu verhelfen; für die Hess AG stellte das Engagement einen Support an ihre
Wirtekunden dar; und für Thomas Allemann war es natürlich ein besonderes
Challenge, die Gruppe von sechs ganz verschiedenen Lokalen zu beraten und zu
organisieren. Bereits 1998 hatten wir den Obstberg und das Bierhübeli an unsere
jungen Restaurateure abgegeben. Nachdem Maja Hügin sich vom Gastgewerbe
verabschieden wollte, und dies auch noch mit der durch das Hochwasser bedingten
Pause zusammenfiel, war es auch hier Zeit zu handeln.
Ende dieses Jahr werden wir den "Rest" der TABERNA (Marzilibrücke und
Ringgenberg - den Zähringer übernehmen ebenfalls ehemalige TABERNA-Mitarbeiter)
unseren jungen Wirten vom Marzilibrüggli abtreten. Thomas Allemann wird als
beratendender "Vater" bei ihnen bleiben. Aber sowohl die Hess AG, wie auch die
ältere Generation der Werbeagentur Contexta, halten es nun für den richtigen
Zeitpunkt, den Jungen die Zügel in die Hand zu geben. Unser Ziel ist erreicht.
Mit den neuen Wirten auf dem Zähringer wird die Matte sogar ein erstklassiges
Speise-Restaurant erhalten. Nichts wird sich also zum Schlechteren wenden - und
wir hoffen, dass Ihr, liebe Mättelerinnen und Mätteler, dies mit Freuden selber
erfahren werdet. Wir Alten von der TABERNA wünschen Ihnen allen jedenfalls ein
glückliches, schönes neues Jahrtausend!
Danke, Stadt Bern
16.12.99: Mit grosser Freude haben Lift- und Plattformbenutzerinnen und Benutzer
heute morgen feststellen konnen: der Schnee wurde auf dem Weg vom Plattformlift
bis zum rettenden Trottoir sauber geraumt und gesplittet! Wir sind froh, dass
wir den Weg wieder begehen und nicht besetzten mussen.

Ab 1.1.2000 kostet eine Liftfahrt mit dem Generalabonnement der SBB oder einer Tageskarte der SBB neu Fr. -.50 (war bisher inbegriffen). Begeistern wird sich niemand können für diese wenig kundenfreundliche Kostenüberwälzung, aber vielleicht wird dann als Gegenleistung dann der Weg etwas besser geräumt?