Frisch notiert 30. November 2008
Herzliche Gratulation aus der
Matte, Regula Rytz. Mit einem so guten Ergebnis wiedergewählt werden ist eine
schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit.
Aus Sicht der
Aare-Quartiere sind wir besonders gespannt, wie es mit dem Hochwasserschutz
weiter gehen wird. Wir freuen uns, wenn dies auch in den nächsten vier Jahren
ein grosses Thema für Bern bleibt.
Herzlichen Glückwunsch – Rosmarie und
Peter
www.matte.ch – gratuliert dem neuen/alten Stapi Alexander Tschäppät zu seinem Wahlsieg. Auch wenn wir nicht immer mit allem einverstanden sind, was aus der Oberstadt kommt, geben wir unumwunden zu , dass sich in Bern vieles bewegt hat. Wir sind gespannt, was die nächsten Tschäppu-Jahre für Bern bringen werden.
Die Stadt Bern arbeitet an der Verbesserung
des Hochwasserschutzes entlang der Aare. In Prüfung sind zwei Projektvarianten:
ein Hochwasser-Entlastungsstollen und ein städtebaulicher Ansatz mit
Ufererhöhungen und einer Quailösung für das Mattequartier. Die
Projektausstellung gibt Einblick in den aktuellen Stand der Arbeiten.
Vom
11. Dezember 2008 bis 31. Januar 2009 stellt das Tiefbauamt der Stadt Bern im
Forum Altenberg im Rahmen einer Projektausstellung den aktuellen Stand der
Arbeiten beim Hochwasserschutz Aare Bern vor.
Im Zentrum der Ausstellung
stehen die beiden Varianten für den langfristigen Hochwasserschutz „Stollen
Dalmazi – Seftau” und „Objektschutz Quartiere an der Aare”.
Der
Gemeinderat der Stadt Bern entscheidet Anfang nächsten Jahres über das weitere
Vorgehen beim langfristigen Hochwasserschutz. Die Ausstellung vermittelt
interessierten Besucherinnen und Besuchern einen Überblick über die Resultate
der bisherigen Abklärungen.
Ort: Forum Altenberg,
Altenbergstrasse 40, 3013 Bern
Stadt Bern Direktion für Tiefbau Verkehr
und Stadtgrün, Tiefbauamt
Hochwasserschutz: eine neue, leistungsstarke Sirene wird am Mühlenplatz 12 platziert sein und bis Ende Jahr installiert werden. Gleichzeitig werden in der ganzen Stadt einige Sirenen umplatziert oder modernisiert werden müssen, dies gemäss dem neuen Beschallungskonzept. Somit wird das ganze Stadtgebiet optimal abgedeckt sein.
Weisse Spuren durch die Matte – woher die kamen war schnell herausgefunden. Die Spuren zogen sich die Mattetreppe hoch – und in der Mitte der Treppe fand sich ein umgeworfener Farbkübel wieder. Bestimmt wird auf einer Baustelle ein Farbtopf fehlen – bitte lieber Maler nicht suchen – der wurde auf der Mattetreppe gefunden. www.matte.ch meint: Schön, dass es Menschen gibt, die sich künstlerisch betätigen wollen. Da habe ich nichts dagegen, aber um ganz ehrlich zu sein, finde ich es eine bodenlose Sauerei, dass es die andern gibt, die nichts besseres zu tun haben, um Bauwerke zu verschmieren – und die Mattetreppe ist ein Bauwerk. Man kann dem aber auch Arbeitsbeschaffung sagen, weil nun wieder einige beschäftigt werden, um die Treppe zu säubern. Es bleibt nicht nur beim säubern der Treppe – auch Schuhe und Teppiche, sowie Böden sind mit der Farbe verschmiert worden. Gerne würde ich bei solchen Menschen mal bei ihnen zu Hause einen solchen Farbkessel Farbe über den Boden leeren – stellen Sie sich vor, was dies für ein Geschrei geben würde – aber eben – das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Schade, schade … dass es nicht anders geht.
Ob är Matteänglisch cha?
Was het er äch im Sack?
Wott er äch es Värsli lose?
Är isch abem halbi sächsi vom Zähringer här i der
Matte unterwägs und
geit nachhär i ds Wöschhüsi zum
sech ufwärme. Natürlech gits ou für Öich
wider
öppis Warms ds ässe u ds trinke
bsunders für die, wo gärn di
legendäri
Matte-Brotsuppe wei cho probiere.
Auso, chömet aui zueche is
Matte-Wöschhüsi
d Chinder vo 0 bis 101 jährig
sy härzlech yglade.
Natürlech steckt
der Matteänglisch-Club wider dehinder
Matteänglisch-Club Bärn - CH-3000
Bern 13 Matte
Anita Zehnder, seit 29 Jahren die gute
Seele im Hintergrund im Berchtoldshaus, geht Ende Jahr in Pension. Mehr als zwei
Jahre hat sie länger gearbeitet, jetzt wird sie noch “die Güetzisaison machen”.
Am 26.11. bereiteten ihr Judtka Hügli und Lilian ter Meer ein schönes
Abschiedsfest. Liebevoll dekoriert, eine feine Käseplatte, Züpfe und viele
Leckereien rundeten den Anlass ab. Frau Zehnder durfte für ein Mal nicht in die
Küche, was ihr äussert schwer fiel, denn diese ist ihre Domäne.
Es
waren Vertretungen vom Matteänglischclub, der Kantonspolizei, der Kirchgemeinde,
dem Sängerbund Matte anwesend. Der Schwups Chor (Frau Zehnders Manne – wie sie
zu sagen pflegen) sangen ihr Lieblingslied. Manchmal rannen ihr ganz verstohlen
einige Tränen über die Wangen.
Anita Zehnder hier und da und überall –
die gute Fee, die Hauswartin, Köchin, Hausmutter … wird nun wohl vermehrt mit
ihrem Mann im Garten anzutreffen sein. Anita Zehnder, die das Berchtoldshaus
mitgeprägt hat. Herzlichen Dank für alles … für deine feinen Brötli, deine
Güetzis und alle andern Leckereien und herzlichen Dank für deine Grosszügigkeit.
Noch eine kleine Bemerkung am Rande: Nicht alle Vereine aus der
Matte hatten es geschafft, eine Vertretung an diesen Anlass zu schicken. Schade
…
Das
traditionelle Weihnachtsmärchen im Berner Stadttheater verhilft der Berner Matte
und dem Mattelift zu einem Theaterauftritt: Beim Zubettgehen bemerkt die kleine
Noemi, dass ihr geliebter Plüschhund Wuffi auf der Münsterplattform liegen
bleib. Sie schleicht sich heimlich auf die Pläfe, um ihren Liebling zu suchen.
Mit dem Mattelift fährt die Kleine hinunter in die nächtliche Matte und erlebt
in einem Wunderland an der Aare unten etliche Abenteuer und begegnet allerlei
kuriosem Volk: einem Bäcker, der dem Chindlifresser gleicht, einem
Liftkondukteuer, der wie Albert Einstein ausssieht und Piraten, die sehnsüchtig
auf das nächste Hochwasser warten.
www.matte.ch hat die Vorstellung
(noch) nicht besucht, zaudert allerdings noch etwas nach der gestrigen Kritik im
Berner Bund, welche die Aufführung arg zerzauste. Dass in der Matte allerhand
Theater gespielt wird, ist weit herum bekannt. Dass – gemäss Programmheft – zu
nächtlicher Stunde zwei Polizisten in der Matte gesichtet wurden ist definitiv
dem Reich der Märchen zuzuordnen – denn so spät können ja gar keine Parksünder
mehr aufgeschrieben werden.
Erlebte Schweiz: Naturgewalt
Kinoreihe mit spannenden Archivfilmen, kommentiert von Expertinnen und Experten.
Gäste: Stephanie Summermatter, Umwelthistorikerin Universität Bern; Ueli Ryter,
Dipl. Forstingenieur ETH, Stv. Abteilungsleiter Naturgefahren, Amt für Wald des
Kts. Bern
Kommt das Wasser wieder? Lernen wir aus Katastrophen? Historische Filmquellen und Fachpersonen bieten Rück- und Ausblicke. Die Schweiz und die Alpen sind besonders häufig von Naturkatastrophen betroffen. Auch die an Bäche und Flüsse angrenzenden Dörfer und Städte werden zunehmend von Überschwemmungen heimgesucht. Das zeigt auch ein Blick in die Archive. Nicht zuletzt stellt sich dabei die Frage: Was hat man jeweils aus den Katastrophen gelernt? Die schweizweite historische Kinoreihe “Erlebte Schweiz” zeigt spannende Archivfilme, kommentiert von Expertinnen und Experten. Präsentiert von Memoriav, SRG SSR idée suisse und der Schweizerischen Nationalbibliothek.
Die Welt von unten – so titelt
Simon Jäggi seinen sympathischen Aritkel vom 18.11.2008. Darin stellt er die
neue Quartierzeitung aus dem “Mikrokosmos an der Aare” und die Macherin Rosmarie
Bernasconi vor. “Wäre ich leichter, würde ich fliegen” lacht die quirlige
Mattefrau dem Fotografen entgegen.
Übrigens – den Mattegucker gibt es
jetzt auch in digitaler Form zum Herunterladen auf www.mattech und auf
www.mattegucker.ch
Peter Maibach

Gespannt war man auf den Mattegucker – am Samstag, 15. November gabs bei
Cafe und Gipfeli den neuen Mattegucker zum lesen. Gleichzeitig konnten
klettersichere Gäste die neue Motorenkammer des Mattelifts besichtigen. Die
Herren Ueli Santschi und Bernhard Sarbach von der Liftfirma EMCH nahmen sich
viel Zeit, um interessierten Menschen die Liftsteuerung zu erklären. Die
“Hühnerleiter” zur Motorenkammer war nicht jedermanns Sache, glücklicherweise
kamen alle Gäste heil nach oben und auch alle wieder nach unten.
Herzlichen Dank an Thomas Zimmermann und der Firma Emch, die das besichtigen der
Lifttechnik möglich gemacht haben.
Herzlichen Dank aber auch, allen die
am neuen Mattegucker mitgearbeitet haben. Nichts ist selbstverständlich.