MAURICE
Sergio-Maurice Vaglio singt in der Mahogany Hall Donnerstag, 27. März 2008
Sergio-Maurice Vaglio ist dem einheimischen und internationalen Publikum
längst ein Begriff: Mit seinen Rollen an den Thuner Seespielen (Miss Saigon,
Elisabeth, Les Misérables) spielte sich der gebürtige Interlakner in die
Herzen der Musikliebhaber. Maurice‘ unvergleichliche, kraftvolle Stimme
kommt aber auch in seinen eigenen Songs zur Geltung. Hühnerhautfaktor für
einmal nicht am Thunerseeufer sondern an der schönen Aareschlaufe.
Jahr der illegalen Matte-Durchfahrer geht dem Ende entgegen
In der Zeitung am 26.3.08 gelesen: die Polizei büsst in 1,5 Stunden 82 AutofahrerInnen, die verbotenerweise
durch die Matte fahren.
Das seien 40% der kontrollierten Fahrzeuge, die an einem Wochentag
zwischen 13.00 und 14.30 durch die Matte brausten, erfahren wir erstaunt.
Die Zahlen bringen einen schon ins Grübeln.
Pro Tag und vorsichtig kalkuliert ergibt dies sechshundert Durchfahrten.
Die Nächte sind nicht mitgerechnet - das Nachtfahrverbot haben die Matte-Bewohner längst unter "Märlischloss" abgelegt.
Wenn unsere uniformierten Freunde und Helfer sich voll auf das Ausfüllen
von Bussen für falsch parkierte Trottinetts konzentrieren müssen, bleibt keine Kapazität mehr
frei für weitere Herausforderungen, das verstehen wir in der Matte bestens.
Kontrollen sind aufwändig, auch das haben wir kapiert. Und doch bleibt -
höflich ausgedrückt - ein Gefühl zurück, nicht ganz ernst genommen zu
werden.
Ab dem 6. April aber ist mit illegalen Durchfahrten Schluss. Der Bahnhofplatz wird für den Verkehr geöffnet und es gibt keinen Grund mehr, durch die Wohn-Matte mehr zu fahren. Und es gibt für
die Polizei keine Ausrede, die bestehenden Fahrverbote nicht nachhaltig durchzusetzen.
Sachar
Barbara Hayoz war am 18.3.08 zu Gast bei Jimy Hofer in der Loge
Es war ein amüsanter und kurzweiliger Abend. Mit viel Respekt sind sich die beiden "Stadtpräsidenten in spe" begegnet. Jimy Hofer wollte
Allerlei wissen, wie es denn so im Gemeinderat zu und her gehe. Und ob der Stadtpräsident in einem Holzsessel oder einem angenehmen weichen Polstersessel sitze. Es war ein humorvoller Schlagabtausch. Selbstverständlich wurde auch über das Paradisli gesprochen. Ein zur Zeit
hochaktuelles Thema - Barbara Hayoz liess sich aber nicht zu einer Stellungnahme provozieren. "Wenn man einen Vertrag abschliesst, muss man ihn auch einhalten", meinte sie auf die Frage was den mit dem Paradisli in nächster Zeit geschehen soll.
Ich fand, dass es einer der besten Talks war, den Jimy geführt hat. Ob es an den Sternzeichen lag? Jimy ist Fische und Barbara Skorpion - übrigens kann Jimy am 19.3. seinen 53. Geburtstag feiern. Herzlichen Glückwunsch ...
Rosmarie Bernasconi
Die Stützmauer beim Klösterlistutz wird saniert
Seit Anfang Dezember 2007 laufen die Arbeiten zur Sanierung der
Stützmauer am Klösterlistutz. Es wird mit einer Bauzeit von rund vier
Monaten gerechnet.
Die Stützmauer befindet sich zwischen dem Parkplatz und der Strasse, die von der Untertorbrücke
zum Bärengraben führt. Wegen ihres Alters und des Wurzeldrucks der angrenzenden Bäume weist
sie örtliche Verformungen auf. Zudem sind bereits verschiedene Natursteinblöcke aus der Mauer
gefallen, weshalb einzelne Parkfelder seit längerer Zeit abgesperrt sind.
Das Projekt sieht vor, die bestehende Mauer durch eine vorgesetzte neue Mauer abzustützen. Bei
der Wahl der Steinblöcke für die Vormauerung wird darauf geachtet, dass das Erscheinungsbild der
Mauer möglichst wenig tangiert wird. Ausserdem wird grossen Wert darauf gelegt, dass der heutige
Baumbestand uneingeschränkt erhalten bleibt.
Während den Bauarbeiten wird die Parkplatzreihe entlang der Mauer nicht zur Verfügung stehen.
Obacht - die Fischer sind los
Harte Zeiten für Aare-Fische: die Rutenschwenker sind wieder auf der Jagd
nach ihrer geschuppten Beute!
Diesen Sonntag wurde die Matte wie alle Jahre zum Saisonbeginn von allerhand
abenteuerlichen Gestalten in Vollgummi mit Beschlag belegt. Etwas seltsam
muten diese Sissi-Fischer schon an, die in voller Jagdausrüstung am Tych
entlang ihre Angelschnur über die Uferpromenade auswerfen.
Mehr Fangerfolg haben die kletterfreudigen Freunde des Petri Heils, die sich
nicht scheuen, über Gittter und Gatter beim EWB-Eingang an der
Wasserwerkgasse auf die Aareschwelle zu klettern. Was man nicht alles für
Kapriolen machen muss um zu Hause den Tiefkühler zu füllen...
Küchenbrand in der Matte
Bei einem Küchenbrand an der Gerbergasse wurde am Donnerstagmorgen
eine Person leicht verletzt und es entstand Schaden von einigen tausend Franken.
Die Brandursache ist zurzeit noch nicht bekannt.
Am Donnerstagmorgen wurde die Berufsfeuerwehr kurz nach 11.00 Uhr über einen
Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Gerberngasse 34 informiert.
Bei Ankunft der mit 17 Personen ausgerückten Einsatzkräfte stellten diese einen
Brand, in der Küche einer Wohnung im ersten Obergeschoss, fest.
Die Mieterin war durch einen benachbarten Gastwirt über eine Anstellleiter bereits in
Sicherheit gebracht worden.
Die Berufsfeuerwehr konnte das Feuer nach wenigen Minuten ablöschen und anschliessend
das Gebäude entrauchen.
Die Mieterin wurde durch eingeatmete Rauchgase leicht verletzt und deshalb durch die
Sanitätspolizei in Spitalpflege verbracht.
Beim Brand entstand Schaden von mehreren tausend Franken an Küchen- und Wohnungseinrichtungen.
Die Brandursache ist zurzeit noch nicht bekannt und Gegenstand
von Untersuchungen der Polizei.
Berufsfeuerwehr der Stadt Bern,
Walter Zysset
Wasserwerk - geht - geht nicht - geht?
Im Bund-Blog zum Wasserwerk dies gelesen:
"Gute Nachricht für die ultraurbanen Clubber dieser Kleintstadt. Das Wasserwerk bleibt – bis mindestens Ende Juli. Vertragslos zwar, aber mit einem «punkigen Agreement». Dies haben die Betreiber des Clubs in der Matte heute dem Kulturblogger erzählt. Gut so. Die Hoffnung, dass Party und Avantgarde tumultartige
Urstände feiern, stirbt zuletzt. Was danach kommt, kommt."
Und dabei gedacht:
Lärm- und Vandale-geplagte QuartierbewohnerInnen wissen genau, was jeweils nach den Partys kommt...
Die Kirchenfeldbrücke spiegelt "wie eine Lesebrille"
Umfrage zu den Überschwemmungen in der Matte
Der Geograph Luzius Thomi untersucht im Rahmen seiner Doktorarbeit an der
Universität Lausanne den gesellschaftspolitischen Umgang mit
Hochwasserrisiken. In diesem Zusammenhang führt er in den kommenden Wochen
eine schriftliche Umfrage zu den Überschwemmungen in der Matte durch. Die
Umfrage erfolgt in Absprache mit dem Tiefbauamt der Stadt Bern und wird von
diesem unterstützt.
Die Fragebogen werden Ende Februar an alle Haushalte in der Matte versandt.
Sie können bis spätestens Freitag, den 14. März 2008 ausgefüllt und
zurückgeschickt werden. Die Angaben werden vertraulich behandelt, die
Anonymität ist garantiert.
Weitere Informationen können dem Begleitbrief entnommen werden, der dem
Fragebogen beiliegt
[► Link PDF Begleitbrief]. Bei allfälligen Fragen gibt Luzius Thomi gerne Auskunft. Seine Kontaktadresse lautet:
Luzius Thomi
Institut de Géographie
Université de Lausanne
Bâtiment Anthropole
1015 Lausanne
Tel.: 021 692 30 77
Fax.: 021 692 30 75
E-Mail:
luzius.thomi@unil.ch