Frisch notiert 28. Februar 2007
Nach drei Uhr meldete ein Bürger in der Nacht auf Freitag den Einbruch ins Mattelädeli an der Gerberngasse. Die Beobachtungen des Zeugen führten zur Anhaltung des Diebs in der Nähe des Läuferplatzes.
Der alkoholisierte, geständige Täter hatte sich beim Einschlagen der Eingangstüre verletzt und musste ins Spital geführt werden.
Jimy Hofer im Talk mit Alexander Tschäppät. Ein spannender Abend kündigte sich an, doch das Gespräch drehte sich hauptsächlich um die Politik in der Stadt Bern und um lokales Geschehen in der Matte.
Im Talk zwischen Jimy Hofer und Alexander Tschäppät wurde mehrheitlich über Politik und Verkehr gesprochen. Ich hätte mir mehr persönliches gewünscht. Sowohl Jimy Hofer als auch Alexander Tschäppät sind spannende Menschen. So hätten beide noch viel mehr Facetten zeigen können. Schade, schade ... Rosmarie
Heinz D. Heisl war zu Gast am 27.2. zur
traditionellen monatlichen Lesung in der kleinen Buchhandlung im
Berner Mattequartier. Heinz D. Heisl, der in Innsbruck lebende
Schriftsteller vermochte mit seinen Eisenbahngeschichten das
Publikum zu begeistern. Bei Züpfe, Käse und Wein gab es nach der
Lesung noch manches zu reden und zu lachen.
Das Buch "Wohin
ich schon immer einmal wollte" ist in der
"Baustellen-Buchhandlung" Einfach Lesen erhältlich.
Heinz D. Heisl, geboren 1952 in Innsbruck, lebt
in Innsbruck und Zürich. Zuerst Musiker, 1988 erste literarische
Arbeiten.
Seit 1999 freier Schriftsteller. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a.
Reinhard-Priessnitz-Preis 2000, Österreichisches
Staatsstipendium 2002, Großes Tiroler Landesstipendium 2003.
Kurator des Literaturfestivals „Sprachsalz“ in Hall in Tirol.
Bei Haymon: „sprach zeit losen“ (1996), „das oraltorium“.
wortschläge für radsuchende (1998), „die paradoxien des herrn
guadalcanal“ (2000). „Wohin ich schon immer einmal“ wollte.
Eisenbahngeschichten (2005).
Unter anderem erhielt er Auszeichnungen, wie das Österreichische
Staatsstipendium, "Writer in Residence" der Bartels Stiftung in
Basel und das Stadtschreiber-Stipendium des Stuttgarter
Schriftstellerhauses.
Dienstag, 27. Februar um 19.30 Uhr
Die Matte ist eine grosse Baustelle - und welche Baustelle im Moment schlimmer ist, wir wissen es nicht! Ist es die vor dem Hochwasser oder die nach dem Hochwasser?
Jedenfalls dürfte die Polizei auch heute beim Parkbussen verteilen
ein Auge zudrücken. Es ist wohl im Moment wesentlich sinnvoller, das
Durchgangsverbot zu kontrollieren.
Jeden Morgen und jeden Abend herrscht ein Riesenchaos an der Schifflaube
und mancher AutomobilistIn braucht schon mal deftige Worte, weil er im "Stau" stecken bleibt.
Ganz einfach - gar nicht durchfahren!
Durchgangsverbot kontrollieren ja, Parkbussen aufschreiben im Moment
nein danke.
Ein paar Tage später:
An dieser Stelle berichteten wir letzte Woche über die als störend empfundenen Parkbussen in einer Zeit, ich welcher zahlreiche "blaue" Parkplätze wegen Bauarbeiten aufgehoben sind.Offenbar scheint die Polizei ab und zu ein
Auge zuzudrücken, wenn Mätteler in Not ihr Vehikel nicht ganz
nach Schuelbüchli abstellen.
Merci für die Toleranz.
Und ein Merci geht natürlich auch an all jene
rücksichtsvollen Automobilisten, welche die Matte nicht unnötig
mit Durchfahrten belasten.
Kein Problem mehr dies herauszufinden, wenn das Vehikel Berner
Nummernschilder hat: ab sofort können Auskünfte über die Inhaberinnen
und Inhaber von bernischen Kontrollschildern an Personenwagen,
Lieferwagen, Lastwagen und Anhängern über SMS eingeholt werden. Die
Auskünfte umfassen Namen und Adresse der Halterin oder des Halters.
Und so geht's: auf einem SMS-tauglichen Handy ein SMS verfassen mit
dem Kürzel BE gefolgt von den Ziffern des abzufragenden Kennzeichens und
diese Information an die Zielnummer 939 senden. In wenigen Sekunden wir
Name und Adresse des Fahrzeughalters zurückgesendet. Die Dienstleitung
kosten 50 Rappen pro SMS<
Mehr Details ► hier klicken (Medienmitteilung
PDF)
Wer lange genug in Bern lebt erinnert sich, dass dieses
Projekt schon einmal einen Anlauf aus der Schublade genommen
hat. Jetzt wird wieder der Staub von den Akten geblasen und das
Vorhaben wird frisch im Internet präsentiert. Wer weiss, wer
lange genug leben wird, wird's vielleicht sogar noch erleben...
www.baerenparking.ch
Sachar (der falsche Süsse) meint:
Die Berner Medien spitzen jedenfalls Ohren und Federn. Da
liest man bereits vom Matte-Leist Präsidenten, der im Namen von
tout la Matte im Boot der Initianten hocke. He nu, ein Boot im
Hochwassergebiet ist immer von Nutzen, jetzt wo der
Entlastungsstollen zu teuer kommt - und wir demnächst
eingebunkert werden.
← Die erste Baustelle in Bern mit eigenem
Buchladen (el)
Verzierung am Zähringer ►
Am Mittwochvormittag, 14.2.07, stiegen die Einsatztaucher der
Sanitätspolizei Bern ins fünf Grad kalte Wasser und befreiten die Aare
in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Bern und der Stadtpolizei Bern
in einer Reinigungsaktion von diversen Fahrrädern, einem Fischkasten und
etlichem Alteisen.
Diese Aktion erfolgte aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung. Viele
Bürgerinnen und Bürger meldeten sich bei der Stadtpolizei Bern, wonach
sich Unrat im Gewässer befinde. Die geborgenen Gegenstände sind
einerseits durch illegale Entsorgung, andererseits durch das Hochwasser
in die Aare gelangt.
← Wo das Parkschild entfernt wird ...
... haben auch Velos nichts mehr zu suchen. →